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Pulver in Flüssigkeiten – staubfrei, agglomeratfrei, sicher

Vortrag auf der Virtual Process Show 2020 in deutscher Sprache von Dr. Hans-Joachim Jacob.  Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie Zugriff auf den Vortrag:

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Inhalte:

Pulver werden in Flüssigkeiten gemischt, um später, im Endprodukt, eine ganz bestimmte Funktion zu erfüllen. Die Effizienz, die Wirkung der Pulverstoffe wird ganz entscheidend dadurch beeinflusst, wie gut oder schlecht sie aufgeschlossen, das heißt benetzt und dispergiert wurden. Das Dispergieren von Pulvern in Flüssigkeiten ist deshalb ein zentrales Kernstück der Prozesstechnik. Es ist eine komplexe Aufgabe.
Wenn Pulver einfach in den Prozessbehälter auf die Flüssigkeitsoberfläche gegeben werden, dann entsteht Staub. Staub erzeugt viele Risiken. Die meisten Pulverstoffe neigen zum klumpen und kleben. Sie bilden Agglomerate. Werden diese Agglomerate anschließend wegdispergiert, dann zerstört man polymere Strukturen, die Textur und die Viskosität des Produktes. Außerdem wird das Produkt aufgeheizt.
Fazit: Agglomerate dürfen gar nicht erst entstehen!

Aktuell rückt ein weiteres Thema in den Mittelpunkt der Diskussion: Staub-ex und hybride Gemische. Schüttet man ein Pulver durch eine lösemittelhaltige Atmosphäre oberhalb der Flüssigkeit, dann entstehen hybride Gemische aus entzündlichen Gasen, Dämpfen und Pulver. Im hybriden Gemisch gelten die in den Sicherheitsdatenblättern für die Einzelkomponenten angegebenen Explosionskenngrößen nicht. Hybride Gemische sind um ein Vielfaches kritischer. Darf man überhaupt noch so arbeiten? Wie kann man diese Risiken ausschließen?